ERLEBNISPÄDAGOGISCHE AKTIONSFORMEN |
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Es gibt eine Vielzahl von Handlungsformen und Handlungsfeldern in denen ERLEBEN & LERNEN stattfinden kann. Die hier aufgezeigten Aktionsformen und – Aktionsfelder sind eine kleine Auswahl aus den vielfältigen Möglichkeiten. |
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Klettern ist aufgrund seines hohen Anforderungs – und Herausforderungscharakters für Körper – Geist – Seele ein wertvolles Medium für pädagogische und therapeutische Intentionen. Verantwortung übernehmen bei der existenziell notwendigen Sicherung des Partners. Sich
vertrauensvoll in die Hände des verantwortungsbewussten Sicherungspartners
begeben. Sich bewusst an
seine Grenzen zu begeben, um sich Selbst zu erfahren. Klettern eignet sich daher hervorragend um wichtige persönliche und soziale Kompetenzen und so genannte „Schlüsselqualifikationen“ zu fördern. |
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Abseilen
als erlebnispädagogisches Medium das insbesondere den Umgang mit Ängsten
thematisiert. |
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Interaktionsspiele und Problemlöseaufgaben als erlebnispädagogische Übungen zur gezielten Steuerung von Gruppenprozessen. Die Gruppe wird gezielt vor herausfordernde Aufgaben gestellt, die sie z.B. nur gemeinsam lösen kann und bei der idealerweise die unterschiedlichsten Talente und Fähigkeiten aller Teilnehmer benötigt werden. Effektiv kommunizieren und planen, kreative Entscheidungen treffen und kooperieren, mit Unsicherheiten umgehen und Vertrauen zueinander finden, aber auch Konflikte ansprechen und bewältigen sind dabei u.a. die wesentlichen Themen die bearbeitet werden. Durch die unmittelbare Reflexion und Verarbeitung der Aktivitäten wird eine differenzierte und realistische Einschätzung der Rollen und Verhaltensweisen in der Gruppe ermöglicht und somit Chancen zur Entwicklung und Veränderung eröffnet. Mit jeder erfolgreich bewältigten Aufgabe wächst das Vertrauen in der Gruppe und erweitert sich ihr Handlungsspielraum. Die Lust auf neue Herausforderungen wird gesteigert. |
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Der Hochseilgarten bzw. Ropes-Course ist eine Konstruktion aus Masten oder Bäumen, zwischen denen Stahlseile oder Balken befestigt werden. Durch Kombinationen von Seilen und Balken werden verschiedene Übungen konstruiert, die konzentriert auf kleinstem Raum eine Vielzahl von erlebnispädagogischen Aktionsmöglichkeiten bieten. Dadurch kann sowohl gezielt auf Gruppenprozesse eingegangen werden, als auch individuelle Grenzerfahrung ermöglicht werden. Das entscheidende Merkmal des Hochseilgartens ist, dass Einzel – Partner – und Gruppenübungen in einer Höhe von bis zu 12m stattfinden. Themen wie, kann ich die Herausforderungen annehmen und eigene Widerstände und Ängste ausbalancieren, kann ich meinem Partner vertrauen und mit ihm zusammenarbeiten, kann ich Unterstützung annehmen und/oder kann ich selbst Unterstützung leisten, wie arbeite ich am effektivsten mit meinen Partnern zusammen, wie kann ich meine und die Ziele der Gruppe erreichen, werden hier auf eine existentielle Art und Weise angesprochen. Mit jeder erfolgreich bewältigten Aufgabe wächst das Selbstvertrauen und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe. Der Handlungsspielraum wird erweitert und die Lust auf neue Herausforderungen steigt. Bei der unmittelbar danach stattfindenden Reflexion werden die Aktivitäten gemeinsam verarbeitet und ein Transfer zum „LebensAlltag“ hergestellt und somit Chancen zur Entwicklung und Veränderung eröffnet. |
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Mobile Seilbrücken und Seilaufbauten als erlebnispädagogische Aktionsformen, bei denen sowohl gezielt auf Gruppenprozesse eingegangen werden kann, als auch individuelle Grenzerfahrung ermöglicht wird. Die Angst überwinden und den Schritt ins Ungewisse wagen, auf einem dünnen Seil über dem Abgrund balancieren, sich trotz der saugenden Tiefe auf das Ziel konzentrieren und Schritt für Schritt voranschreiten; bzw. Effektiv kommunizieren und planen, kreative Entscheidungen treffen und kooperieren, mit Unsicherheiten umgehen und Vertrauen zueinander finden um die Problemstellung gemeinsam zu bewältigen. |
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Bergwandern
eine erlebnispädagogische Aktivität mit meditativen
Naturerfahrungsmöglichkeiten. |
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Solo
als erlebnispädagogisches Medium für eine „Reise ins innere Selbst “. |
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LandArt ist die optimale Schnittstelle in der Erlebnispädagogik zwischen den Erlebnisformen Kunst und Natur. Sich von Orten und Grundstoffen der Natur inspirieren zu lassen, um unmittelbar vor Ort mit den vorhandenen Materialien Kunstwerke zu gestalten. Sehen, Fühlen, Wahrnehmen, das Material, der Ort und die Form sind hier untrennbar verbunden im gemeinsamen Schaffen. Neben dem ästhetischen Gestaltungswillen geht es bei diesem Arbeiten in der Natur auch darum den Bezug zur Umwelt und ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen zu intensivieren. Im Sinne der Natur ist es dabei auch, den ständigen Wandel, die Veränderung als etwas Natürliches zu sehen. Jede Arbeit entsteht, bleibt, vergeht, so wie sich die Natur in einem Zustand des ständigen Wandels befindet. |
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Reflexion und Transfer
sind zentrale Aspekte erlebnispädagogischer Projekte. |
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